
Die Hälfte der Debütanten im WM-Jahr fährt tatsächlich mit – wer schafft es diesmal ins Aufgebot?
Geschrieben von admin
Recherchen zeigen: 50 % der Spieler, die ihr vollständiges England-Debüt in einer FIFA-Weltmeisterschaftssaison geben, stehen am Ende auch im finalen Turnierkader.
Insgesamt debütierten 28 Spieler im selben FIFA-WM-Jahr, 14 davon schafften tatsächlich die Nominierung für die Endrunde (volle Übersicht unten). Von diesen 14 kamen drei während des Turniers nicht zum Einsatz (Rio Ferdinand, Theo Walcott und Fraser Forster).
Bemerkenswert: Nur einer – Englands Ex-Kapitän Michael Owen – erzielte bei seinem Debüt-Turnier sogar Tore (2 Treffer bei der WM 1998 in Frankreich).
Fast jeder fünfte der Debütanten hat nach dem WM-Jahr nie mehr für England gespielt.
Die Bilanz ist gemischt: Fünf der 28 (18 %) beendeten ihre Nationalmannschafts-Karriere nach nur einem Einsatz, darunter Michael Ricketts, Chris Sutton und Jon Flanagan. Bei mehr als einem Drittel blieb es bei weniger als 10 Länderspielen insgesamt.
- * Berücksichtigt werden Debüts am oder nach dem 1. August vor den letzten fünf FIFA-Weltmeisterschaften bis 1998.
WM-Debütanten, die direkt im englischen WM-Kader standen:
- 1998 FIFA World Cup: Rio Ferdinand, Michael Owen
- 2002 FIFA World Cup: Owen Hargreaves, Trevor Sinclair, Wayne Bridge, Darius Vassell
- 2004 FIFA World Cup: Theo Walcott, Aaron Lennon
- 2006 FIFA World Cup: James Milner
- 2010 FIFA World Cup: Rickie Lambert, Ross Barkley, Fraser Forster, Adam Lallana, Luke Shaw