
Warum sind Irland Rugby Tickets so teuer?
Geschrieben von Aviran Zazon | Zuletzt aktualisiert am Februar 11, 2026
Irland Rugby Tickets sind deshalb so teuer, weil das Aviva Stadium dauerhaft auf rund 51.700 Plätze limitiert ist, die Nachfrage nach Spielen des irischen Nationalteams stets das Angebot übersteigt und der Verband dadurch gezwungen ist, den maximalen Ertrag aus einem knapp verfügbaren Asset zu erzielen, das einen Großteil des irischen Rugbys finanziert.
Das ist die ganze Geschichte in einem Satz: Begrenztes Angebot, stetige Nachfrage und ein Finanzmodell, das stark von Herrenspielen abhängig ist.
Alles Weitere sind Details – aber wichtige, die klären, warum die Preise weiter steigen und Tickets zum Originalpreis kaum zu bekommen sind.
Ireland National Rugby vs Italy National Rugby
Six Nations・Aviva StadiumDublin, Irelandaus $74425 verfügbare TicketsEngland National Rugby vs Ireland National Rugby
Six Nations・Twickenham StadiumLondon, Großbritannienaus $428475 verfügbare TicketsIreland National Rugby vs Wales National Rugby
Six Nations・Aviva StadiumDublin, Irelandaus $2871,464 verfügbare TicketsIreland National Rugby vs Scotland National Rugby
Six Nations・Aviva StadiumDublin, Irelandaus $449651 verfügbare Tickets
Das ist der wahre Grund für steigende Preise
Hast du schon mal versucht, Tickets für Irlands Männer zu bekommen und das Gefühl gehabt, mit der halben Welt zu konkurrieren? Genau das tust du – klarer geht’s nicht. Jahr für Jahr übersteigt die Nachfrage das Angebot, und der Preis wird zum Verteilungsmechanismus.
Im Fall von Irland ist dieses Defizit strukturell:
- Verlosungen sind üblich, besonders für Six Nations Tickets und Topspiele im Herbst
- Viele Partien sind bereits ausverkauft, bevor der öffentliche Verkauf überhaupt startet
- Im Wiederverkauf steigen die Preise nicht selten bis in den vierstelligen Bereich, vor allem bei Topbegegnungen
Viele denken, Inflation oder „Gier“ seien schuld. Die Realität: Das Marktgleichgewicht liegt einfach höher, als vielen Fans lieb ist.
Aviva Stadium: Zu klein für die Nachfrage
Das Aviva hat konstant 51.700 Plätze – unabhängig vom Gegner. Zum Vergleich: Viele andere Austragungsorte der Six Nations bieten deutlich mehr Kapazität. Je weniger Plätze, desto früher schlägt die Verknappung und desto schneller steigen die Preise.
| Faktor | Was bedeutet das für Fans? | Auswirkung auf die Preise |
|---|---|---|
| Feste Kapazität von 51.700 | Verfügbarkeit ist klar begrenzt | Erzeugt Preisdruck von Anfang an |
| Hohe Nachfrage nach Topspielen | Verlosungen und Ausverkauf Standard | Erhöht Preise bei den Highlights |
| Geringes Kontingent im freien Verkauf | Viele Fans sehen nie ein faires Angebot | Treibet Käufer in den Zweitmarkt |
Die Nachfrage ist dauerhaft auf Rekordniveau
Die Nachfrage ist nicht nur gestiegen, sie ist auf einem Niveau, das Verhaltensweisen verändert – mehr Käufer sind bereit, mehr zu zahlen, öfter als zuvor.
Erfolge auf dem Feld steigern die Zahlungsbereitschaft
Ein Team mit konstanten Top-Leistungen zieht auch Gelegenheitszuschauer in seinen Bann. Irlands internationale Erfolge sorgen zudem für steigendes Auslandsinteresse.
Reisende Fans nehmen höhere Preise leicht hin
Wer ohnehin Flug und Hotel zahlt, verkraftet einen Aufschlag von $36-$71 auf das Ticket leichter – das hebt den Gesamtpreis für alle.
Firmen und Hospitality treiben Preisniveau
Aviva-Spiele sind ein Magnet für Sponsoren, VIP-Kunden und Unternehmen – diese Zielgruppen sind weniger preissensibel.
Spiele werden als nationale Events verkauft
Six Nations und große Tests sind gesellschaftliche Events mit Eventcharakter, was automatisch mehr Ausgaben rund um den Spieltag bedeutet.
Herrenspiele finanzieren das irische Rugby
Wenig bekannt, aber entscheidend: Der Verband erzielt laut Geschäftsbericht über 80% seiner Einnahmen durch das Nationalteam. Das hat Auswirkungen auf die Ticket-Strategie:
- Profiteams der vier Provinzen
- Frauen-Rugby (mit starken Investitionen)
- Nachwuchs und High-Performance Förderung
- Basis und Vereinsförderung
Die jüngste Finanzlage:
- Großes Defizit 2023/24 durch geringere Einnahmen (u. a. fehlende Tests im Herbst)
- Kleineres, aber relevantes Defizit 2024/25
- TV-Verträge brachten nicht den erhofften Sprung
Stagnierende Medienerlöse lenken den Fokus auf Ticketpreise und Hospitality – hier ist der Verband besonders flexibel.
Premiumisierung ist Strategie, kein Zufall
Irland setzt klar auf ein Premium-Modell beim Ticketing – nicht einfach „Kosten plus Aufschlag“.
Gegnerabhängige Preisgestaltung
Die Preise variieren je nach Gastmannschaft: Italien ist günstiger, dann Wales/Schottland, England/Frankreich – Neuseeland am teuersten.
Preiskategorien über klassische Kategorie 1 hinaus
Es gibt neue Premium-Sitze im Bereich $184 bis $214. Auch bei Six Nations übersteigen Premium-Tickets frühere Höchstwerte.
Mehrjährige Premium-Produkte reduzieren offene Verfügbarkeit
Langfristige Premium-Modelle wie 10-Jahres-Tickets und Logen bewirken:
- sofortige hohe Einnahmen
- noch weniger Tickets gelangen in den freien Verkauf
| Preis-Hebel | Was Fans erleben | Warum steigen die Preise? |
|---|---|---|
| Gegnerbezogener Preis | Topspiele kosten mehr | Starke Nachfrage, höherer Ertrag |
| Premium-Tickets über Kategorie 1 | $184-$214 Premium-Sitze (Herbst) | Meistgefragte Plätze zuerst vergeben |
| Langfristige Premium-Produkte | 10-Jahres-Tickets & Logen | Weniger Tickets für normale Käufer |
Vorab-Kontingente erschweren den Ticketkauf
Selbst wenn du die Logik hinter der Preisgestaltung akzeptierst, bleibt das Kauferlebnis oft enttäuschend.
Große Teile der Aviva-Tickets werden vor dem offiziellen Verkauf geblockt – für:
- Vereinskontingente
- Fanclubs
- Hospitality und Premium-Kunden
Das unterstützt den Breitensport, macht aber die freie Menge kleiner als erwartet. Viele sehen schon „Ausverkauft“, bevor sie überhaupt eine Chance hatten.
Wiederverkauf zeigt die wahre Marktnachfrage
Zweitmarktpreise sorgen für Schlagzeilen, gerade bei Topspielen mit vierstelligen Preisen.
- Wer primär Tickets will, konkurriert auf dem knappsten Markt
- Zweitmarkt existiert, weil nicht alle im Primärmarkt erfolgreich sind
- Hospitality liegt zwischen beidem: teurer, aber mit garantierter Verfügbarkeit
Ob man es mag oder nicht – der Markt funktioniert so. Entscheide, wie viel dir dein Stadionerlebnis wert ist.
Was Supporter zu Preissteigerungen sagen
Die Debatte ist real: Fans bemerken, dass Preise oft die 100-€-Marke überschreiten, sorgen sich um die zunehmende „Kommerzialisierung“ und fordern teils größere Stadien.
IRFU erhöht Ticketpreise von u/Mysterious-Web-8233 in irishrugby
Die Kurzfassung: Ausverkauf bestätigt das Modell, finanzielle Engpässe und begrenzte TV-Erlöse machen Ticketpreise zur logischen Stellschraube.
Wie kommt man an Irland Rugby Tickets?
Im offiziellen Verkauf
Wer Tickets zum Originalpreis will, muss meist hier ansetzen:
- Verlosungen für Topspiele
- Vereinskontingente und Fanclubs
- Sporadische Rückläufe und Restbestände
- Hospitality – falls verfügbar
Bist du flexibel beim Gegner und Sitzplatz, steigen die Chancen. Bei Topbegegnungen hilft ein früher Plan B.
Über den Zweitmarkt zur Eintrittskarte
Viele Fans orientieren sich nach mehreren gescheiterten Versuchen im offiziellen Verkauf am Zweitmarkt.
Wer gezielt auf ein bestimmtes Match will, spart Zeit mit Vergleichsplattformen, statt bei einzelnen Anbietern zu suchen.
Hier hilft Ticket-Compare: Hier siehst du Angebote von geprüften Händlern & offiziellen Hospitality-Partnern im direkten Preisvergleich. So findest du schnell deinen optimalen Platz – sogar inklusive spezieller VIP-Angebote:
- Normale Zweitmarkt-Tickets
- Hospitality-Pakete (inkl. Premium-Sitz und Rahmenprogramm)

Wer einfach rein will – egal wie –, fährt mit diesem Ansatz meist besser als mit langen Suchen im offiziellen Markt.
FAQ: Warum sind Irland Rugby Tickets so teuer?
Warum sind Irland Tickets so schwer zu bekommen?
Weil das Aviva dauerhaft nur 51.700 Plätze hat und die Nachfrage – besonders bei Six Nations und Herbst-Topspielen – ständig das Angebot übersteigt. Vieles wird vorab an Klubs, Fans und Hospitality verteilt, sodass es kaum öffentliche Tickets gibt.
Warum sind die Ticketpreise in den letzten Jahren so gestiegen?
Weil die Nachfrage nach Spielen der Nationalmannschaft durchgehend höher liegt als das Angebot an Tickets im Aviva Stadium. Die IRFU steuert gezielt über teurere Kategorien, Gegnerpreise und mehr Premium-Sitze.
Warum sind Irland Rugby Tickets so schnell ausverkauft?
Nur wenige Plätze kommen überhaupt in den freien Verkauf: Das Aviva wird im Vorfeld unter Klubs, Supportern, VIPs und Hospitality verteilt. Die wenigen Tickets, die übrig bleiben, gehen wegen hoher Nachfrage sofort weg!
Warum sind irische Rugby Tickets so teuer?
Weil die Nachfrage dauerhaft das Angebot übersteigt und der Verband gezielt hohe Preise nutzt, um Herrenteams zu finanzieren – diese bringen über 80% der Einnahmen. Premium-Angebote und Gegnerpreise tun ihr Übriges.
Ist es schwer, Irland Rugby Tickets zu bekommen?
Ja – vor allem bei Topspielen. Verlosungen sind Standard, viele Partien sofort ausverkauft. Gegen schwächere Gegner ist es etwas leichter.
Fazit: Warum sind Irland Rugby Tickets so teuer?
Wenn du dich fragst, warum Irland Rugby Tickets so teuer sind: Es ist kein Zufall. Die Preise sind das Gleichgewicht von kleinem Stadion, globaler Nachfrage und der Tatsache, dass Herrenteams das ganze System tragen. Ohne größere Kapazitäten, sinkende Nachfrage oder neue Erlösquellen werden die Preise weiter steigen.
Beste Chancen hast du mit dem Primärmarkt (günstiger) – oder mit dem Zweit- und Hospitality-Markt (sicherer!).
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